Sonntag, Februar 22, 2009

Loslösung von der Begrifflichkeit

"Nenn die Dinge beim Namen." Diese kurze prägnante Aussage wird dazu benutzt, jemanden aufzufordern nicht um den "heißen Brei" rumzureden, sondern eine Sache direkt zu benennen.

Wenn wir den Dingen die uns umgeben, einen Namen geben, dann hilft uns dies, uns in der Welt zurecht zu finden. Auf der materiellen Ebene klappt dies ganz gut: Der Schrank als Objekt mit der Eigenschaft in sich Kleidung aufzubewahren, wird von den meisten Menschen unseres Kulturkreises als solches erkannt, und dann als Schrank bezeichnet. Auf der mentalen Ebene, oder im eigenen Inneren wird es hingegen schwieriger.

Die Gefühle, die Menschen haben, unterscheiden sich schon eher. Das Gefühl, was die Allgemeinheit als Liebe bezeichenen würde, ist für Person A in ihrem Inneren nicht das gleiche Gefühl von Liebe was eine andere Person B empfindet. Es können auch nicht die selben Gefühle sein da jeder Mensch einzigartig ist und so unterschiedlich empfindet. Mit den ganzen Begriffen können wir uns nur der Wirklichkeit annähren und höchstens versuchen unser eigenes Innere zu beschreiben, bei dem Versuch die Gefühle anderer zu beschreiben müssen wir zwangsläufig scheitern. Wie man sieht, sind die Gefühle zwar ansatzweise ähnlich haben aber bei verschiedenen Personen nicht die selbe Qualität.

Auch in der Kunst findet sich dieses Thema immer wieder. Da jeder Mensch in seiner Sicht eingeschränkt ist, also im Bezug darauf dass er eine eigene Sicht der Welt hat, genauer gesagt seine ganz individuelle Sichtweise die sonst kein anderer Mensch hat, muss er sich praktisch daraus lösen und Objekte entfremden um eine Ebene zu erreichen die ihn wieder mit anderen Menschen verbindet.

Samstag, Februar 21, 2009

So ich bin dabei meinen Blog komplett umzustrukturieren,
habe auch lange nicht mehr daran gearbeitet. Ich nehme
mir vor, hier mal in der näheren Zukunft öfters zu posten.

Freitag, Dezember 29, 2006

Ausblick

Schweifend gerät der Blick

nach draußen, draußen wo

die Welt halt liegt, sitzt man

staunend an dem Fenster, das

ein kleines Bild freigibt.


Der Moment hält sehr gefangen,

egal was grad passiert, kein

hoffen kein freuen oder bangen,

es ist der Blick der inspiriert.


Eine Ahnung von dem was da vor

uns liegt, etwas was wir empfinden

doch das mit uns spielt, ein Gefühl

mit nichts zu beschreiben, die Möglichkeit

dem hier und jetzt zu entgleiten.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Ausdruck der Traurigkeit

Zeilen die ich an dich schreibe,
Gedanken die bei dir verweilen
Wege die sich scheiden und
das Gefühl zusammen vereint

Stundenlanges warten, im Haus und im Garten.
Ruhe lässt sich nicht finden, bei den Gedanken
die sich winden, in meinem Kopf, wahrlich
ein Gefühl der Trauer von den Füßen bis zum Schopf.

Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn
mein Innerstes zutiefst verletzt, mein
Gesicht von Tränen benetzt ist und man
sich fragt wie lange man noch klagt.

man bleibt wohl des öftern traurig zurück,
schaurig ist es, kein Schritt vor keiner zurück.
Befangenheit wird zur Gefangenheit der Seele
man kommt da nicht raus solange man lebet.