"Nenn die Dinge beim Namen." Diese kurze prägnante Aussage wird dazu benutzt, jemanden aufzufordern nicht um den "heißen Brei" rumzureden, sondern eine Sache direkt zu benennen.
Wenn wir den Dingen die uns umgeben, einen Namen geben, dann hilft uns dies, uns in der Welt zurecht zu finden. Auf der materiellen Ebene klappt dies ganz gut: Der Schrank als Objekt mit der Eigenschaft in sich Kleidung aufzubewahren, wird von den meisten Menschen unseres Kulturkreises als solches erkannt, und dann als Schrank bezeichnet. Auf der mentalen Ebene, oder im eigenen Inneren wird es hingegen schwieriger.
Die Gefühle, die Menschen haben, unterscheiden sich schon eher. Das Gefühl, was die Allgemeinheit als Liebe bezeichenen würde, ist für Person A in ihrem Inneren nicht das gleiche Gefühl von Liebe was eine andere Person B empfindet. Es können auch nicht die selben Gefühle sein da jeder Mensch einzigartig ist und so unterschiedlich empfindet. Mit den ganzen Begriffen können wir uns nur der Wirklichkeit annähren und höchstens versuchen unser eigenes Innere zu beschreiben, bei dem Versuch die Gefühle anderer zu beschreiben müssen wir zwangsläufig scheitern. Wie man sieht, sind die Gefühle zwar ansatzweise ähnlich haben aber bei verschiedenen Personen nicht die selbe Qualität.
Auch in der Kunst findet sich dieses Thema immer wieder. Da jeder Mensch in seiner Sicht eingeschränkt ist, also im Bezug darauf dass er eine eigene Sicht der Welt hat, genauer gesagt seine ganz individuelle Sichtweise die sonst kein anderer Mensch hat, muss er sich praktisch daraus lösen und Objekte entfremden um eine Ebene zu erreichen die ihn wieder mit anderen Menschen verbindet.
Sonntag, Februar 22, 2009
Samstag, Februar 21, 2009
Freitag, Dezember 29, 2006
Ausblick
Schweifend gerät der Blick
nach draußen, draußen wo
die Welt halt liegt, sitzt man
staunend an dem Fenster, das
ein kleines Bild freigibt.
Der Moment hält sehr gefangen,
egal was grad passiert, kein
hoffen kein freuen oder bangen,
es ist der Blick der inspiriert.
Eine Ahnung von dem was da vor
uns liegt, etwas was wir empfinden
doch das mit uns spielt, ein Gefühl
mit nichts zu beschreiben, die Möglichkeit
dem hier und jetzt zu entgleiten.
Dienstag, Oktober 24, 2006
Ausdruck der Traurigkeit
Zeilen die ich an dich schreibe,
Gedanken die bei dir verweilen
Wege die sich scheiden und
das Gefühl zusammen vereint
Stundenlanges warten, im Haus und im Garten.
Ruhe lässt sich nicht finden, bei den Gedanken
die sich winden, in meinem Kopf, wahrlich
ein Gefühl der Trauer von den Füßen bis zum Schopf.
Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn
mein Innerstes zutiefst verletzt, mein
Gesicht von Tränen benetzt ist und man
sich fragt wie lange man noch klagt.
man bleibt wohl des öftern traurig zurück,
schaurig ist es, kein Schritt vor keiner zurück.
Befangenheit wird zur Gefangenheit der Seele
man kommt da nicht raus solange man lebet.
Gedanken die bei dir verweilen
Wege die sich scheiden und
das Gefühl zusammen vereint
Stundenlanges warten, im Haus und im Garten.
Ruhe lässt sich nicht finden, bei den Gedanken
die sich winden, in meinem Kopf, wahrlich
ein Gefühl der Trauer von den Füßen bis zum Schopf.
Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn
mein Innerstes zutiefst verletzt, mein
Gesicht von Tränen benetzt ist und man
sich fragt wie lange man noch klagt.
man bleibt wohl des öftern traurig zurück,
schaurig ist es, kein Schritt vor keiner zurück.
Befangenheit wird zur Gefangenheit der Seele
man kommt da nicht raus solange man lebet.
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